Open Days: 15.06.2021

Einblicke in den College-Alltag

mit Timo, 1st year 2021/2022

Timo, 1st year 2021/2022

Hi, ich bin Timo! Jesus hat mich raus aus meinem gewohnten Umfeld und rein nach Köln an das citychurch College geführt.

Mein Hintergrund

Seit ich Jesus im Jahr 2016 im Alter von 21 Jahren kennenlernte und mich taufen ließ,  war ich fester Teil der Petrusgemeinde Kelsterbach (bei Frankfurt). Dort durfte ich mich bereits in den verschiedensten Rollen in den Bau von Gottes Reich investieren, viele übergemeindliche Projekten begleiten und dort bereits erste Leitungserfahrungen im geistlichen Bereich sammeln.

Was hat mich zum College geführt?

Die Reise ans College begann für mich bereits im Jahr 2019, als Jesus mir immer wieder ein und denselben Gedanken eingab:.„Kündige deinen Job und geh an eine Bibelschule“.

Mit diesem Gedanken überkam mich eine tiefe Angst, fast Panik. Wie sollte ich das finanzieren? Kann ich wirklich meinen sicheren Job aufgeben? Wie soll das alles überhaupt funktionieren? UND, wenn der Gedanke von Gott kommt, warum löst er dann so große Angst in mir aus?

Es waren Gedanken wie diese, die mich lähmten. Trotzdem war ich mir sicher: Ich kann Jesus vertrauen und er wird mir den richtigen Weg zeigen. Als ich auf einer großen christlichen Konferenz war, passierte es dann: Der bekannte Gedanke „Kündige deinen Job und geh an eine Bibelschule“ kam zurück. Diesmal jedoch ohne Angst, sondern mit einem tiefen Frieden und einer wunderbaren Freude.

Über das Jahr 2020 habe ich mich dann über alle bekannten Bibelschulen erkundigt und stieß dabei auch via Instagram auf das citychurch College, das durch die Kombination von Theologie und Leiterschaft einen besonderen Reiz für mich hatte.

1st year 2021/2022

College-Start

Ich sollte nicht enttäuscht werden. Nachdem Jesus mir mit einer einzigen Bewerbung mein jetziges WG-Zimmer schenkte und der Umzug ca. 3 Wochen vor College-Start geglückt war, ging es auch schon in das Einführungswochenende am College. Es war der Hammer.

16 Jesus liebende und geistlich inspirierende Mitstundenten.

Ein College-Team, das sich von Anfang an gerne in uns investierte und uns direkt zu Beginn in Challenges und Teambuilding-Aufgaben hineinführte.

Schnell wurden wir Studenten ein Team und lernten uns bei gemeinsamen Wanderungen, Teamspielen, Lagerfeuer und ersten Worshipsessions kennen – voller Vorfreude auf das, was Jesus in den kommenden 10 Monaten tun wollte.

College-Alltag

Mit den ersten Unterrichtseinheiten zu Vision, Werte, Kultur, Persönlichkeitsentwicklung, Keys To Freedom, Altes Testament, Neues Testament, unserer jeweiligen Area of Focus und dem Dienst innerhalb der citychurch wurden nicht nur die Herausforderungen, sondern auch der individuelle Entwicklungsprozess nach und nach spürbar. Die rosarote Brille der ersten Tage verpuffte allmählich und die Aussage „Gott liebt dich bedingungslos, aber auch so sehr, dass er dich nicht lassen möchte, wie du bist.“ erlebbar.

Jesus begann sein Wirken.

Für mich bedeutete das in den ersten Wochen meinen Charakter von Jesus durchleuchtet zu bekommen und mit ihm gemeinsam um Themen, wie Kontrolle abgeben, zu ringen. Außerdem durfte ich erleben, wie mit dem Start der ersten Theologie-Einheiten auch mein Glaubenshaus auf die Probe gestellt wurde und eine Art Renovierungsprozess in Gang kam. Neue Erkenntnisse über das Wesen Gottes mussten in dieses Haus eingesetzt werden. Manchmal bedeutete es auch, beispielsweise ein Fenster in meinem Glaubenshaus herausreißen und durch ein besseres zu ersetzen.

Gleichzeitig wurde ich in meinem Dienst im Kids-Team – in das ich als Student eingeteilt wurde – herausgefordert. Ich hatte zuvor noch nie einen Kids-Gottesdienst mitgestaltet oder gezielt mit Kindern gearbeitet. Entsprechend nervös war ich vor den ersten Erfahrungen in diesem Bereich und war froh vom gesamten Kids-Team warmherzig und mit dem nötigen Rückhalt aufgenommen zu werden. Auch die ersten Kids-Gottesdienste wurden für mich zu riesigen Geschenken!

Es war und ist immer wieder faszinierend, die Lebensfreude, aber auch den Glauben der Kinder zu sehen. Ich glaube Jesus hat nicht umsonst betont, dass wir wie die Kinder werden sollen (Matthäus 18:3) und ich glaube, wir Erwachsenen dürfen von den Kindern ganz neu lernen, was es bedeutet, in einer geheiligten Naivität zu glauben!

Immer wieder wird mir bewusst, wie Jesus gefühlt jede Sekunde am College und in der citychurch nutzt, um an einem der großen Themenblöcke (Charakter, Glaube, Wissen, Dienst) zu arbeiten und damit das Fundament für meine Zukunft und den weiteren Dienst auszubauen.

Ich könnte an dieser Stelle unzählige weitere Erlebnisse, Eindrücke und Zeugnisse teilen; sei es vom ersten Aufbau in Aachen, dem Vision Sunday, der ersten Predigt, den Coachings oder den kleinen aber so wichtigen Gesprächen zwischendurch.

Deshalb möchte ich dich einladen und ermutigen gezielt auf uns Studenten zuzukommen, uns mit Fragen zu „löchern“ und uns gegenseitig mit unseren Zeugnissen im Glauben zu ermutigen. Denn am Ende sind es ja doch die individuellen Gespräche, die uns inspirieren und in denen wir uns wirklich begegnen können.